Institutionelles Schutzkonzept

Die katholische Kirche im Bistum Münster und unsere Pfarrei sind bestrebt, auf die unsäglichen und beschämenden Missbrauchsfälle der Vergangenheit zu reagieren.

 

Wir möchten eine Struktur und ein Klima zu schaffen, die folgendes gewährleisten sollen:
• Kinder und Jugendliche sollen das Gefühl von Vertrauen und Wohlwollen erfahren.
• Kinder und Jugendliche sollen die Mitarbeitenden der Pfarrei als Personen erleben, denen auch unangenehme Erfahrungen mitgeteilt werden können.
• Kinder, Jugendliche und deren Eltern sollen klar erkennen, wer in der Pfarrei für das Thema sexueller
Missbrauch verantwortlich ist.

 

Ausgehend von einer Grundhaltung der Wertschätzung, des Respekts und der Offenheit verdeutlicht
die Pfarrei auf diese Weise, sich bestmöglich gegen sexualisierte Gewalt einzusetzen und Handlungssicherheit sowie das Wissen um den Zugang zu qualifizierten Hilfen zu verbessern.

 

Um das zu gewährleisten, hat der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt am 26. November 2019 ein „Institutionelles Schutzkonzept“ auf den Weg gebracht, in dem die genannten Aspekte benannt und konkret für unsere Pfarrei umgesetzt werden.

Die komplette Fassung des "ISK" steht hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

 

Der im "ISK" beschriebene "Verhaltenskodex" steht hier als separate pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

 

Folgende Personen sind als Präventionsfachkräfte in der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt, Kleve beauftragt:

 

Für die Kirchengemeinde

Pastoralreferent Michael Beermann
Kapitelstraße 12, 47533 Kleve

0170 5740851

beermann-m@bistum-muenster.de

Zweitkraft:
Petra Hähn, 0172 2649524

petra.haehn@jz-kalle.de


Für die Kindertagesstätten
Ellen Rütter

Kapitelstraße 12, 47533 Kleve

0160 2291665

ruetter-e@bistum-muenster.de

 

 

Hilfreiche Seiten für Betroffene

Immer wieder werden neuen Fälle von schwerem Missbrauch aufgedeckt. Sie zeigen, wie es wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche, die keine hilfreichen Erwachsenen in ihrem Umfeld haben, Zugang zu Informationen zum Thema sexualisierte Gewalt und zu Hilfsmöglichkeiten bekommen. Auf folgenden Internetseiten können Kinder Infos über sexualisierte Gewalt, ihre Rechte und Hilfsangebote finden.


www.save-me-online.de für Jugendliche

https://grenzenzeigen.de - eine Kinderseite des Bistums Trier

 

Für Eltern kann eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie hilfreich sein; hier gibt es vielfältige Informationen für Mütter und Väter zur Thematik des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen.

https://www.bmfsfj.de/blob/94394/a1d07827b0b0824b2594a84fdef8e513/mutig-fragen-besonnen-handeln-data.pdf

 

Initiative „Stärker als Gewalt“
„Stärker als Gewalt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die Initiative will erreichen,
► dass mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich wehren, wenn sie von
physischer und/oder sexualisierter Gewalt Gewalt betroffen sind,
► dass mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen hinsehen und ihnen helfen,
► dass in der Corona Krise mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden,
die zuhause von Gewalt bedroht sind.
In der Initiative haben sich viele Organisationen zusammengeschlossen, die sich gegen Gewalt an Frauen und Männern einsetzen und helfen:
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, die Frauenhauskoordinierung, der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser, Weibernetz, das Bundesforum Männer, die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen, der Sozialdienst Katholischer Männer, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel, der Dachverband der
Migrantinnenorganisationen , die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt und die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen.
Link zur Pressemitteilung

Prävention im Bistum Münster

Informationen zur Präventionsarbeit im Bistum Münster finden Sie durch einen Klick in die Grafik.