Hilfsangebote

Vinzenzkonferenz

Die Vinzenkonferenz engagiert sich für Menschen in Not in folgenden Einrichtungen:

 

Sozialbüros der Vinzenzkonferenz:

• Pfarrheim Unterstadtkirche, Kavarinerstraße 10:
jeden Dienstag, 10.00 - 12.00 Uhr

• Klever Tafel  
im XOX Gelände
Telefon 02821-9721407

 

Ansprechpartner für die Arbeit der Vinzenzkonferenz:
Diakon Michael Rübo
Tel.  02821-17108

Klosterpforte

Kavarinerstraße 10a  
Tel.:  02821-971696

 

Die Anfänge

Im Jahre 1977 wurde das Josefshaus, eine Obdachlosenunterkunft gegenüber dem Rathaus, geschlossen. Der Bedarf nach einem Obdach für die Nacht war jedoch nach wie vor vorhanden. Der damalige Pfarrer der Unterstadt Pastor Fritz Leinung ließ die Obdachsuchenden daraufhin in dem unteren Kellerraum des Pfarrhauses, wo sich die heutige "Klosterpforte" befindet, übernachten. Dies war ursprünglich nur eine Notlösung ohne weitere Zielsetzung.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich allerdings der Plan, den Raum auch für die Gemeinde zu nutzen. Diese sollte in dem nun hergerichteten Teil nach der Messe Gelegenheit finden, sich hier bei einer Tasse Kaffee im Gespräch zu begegnen. Eine Wand wurde herausgebrochen, um den Raum zu erweitern. Leider wurde dieses Angebot nur sehr spärlich genutzt, und daraufhin beschloss Pastor Leinung, diesen Raum den Notleidenden zur Verfügung zu stellen.

Die ersten Mitstreiter, die Pastor Leinung dabei unterstützten, waren Dieter Wachtel (damals beim Theodor-Brauer-Haus), Anton Heyrichs, Betty Geurtz, Manfred Heister und Frau Lübeck. Die Frauengemeinschaft, zu der auch Frau Lübeck und Else Peters gehörten, sorgte zunächst nur an einigen Tagen, später regelmäßiger für ein Mittagessen. Gekocht wurde zuhause und dann das Essen in die Pforte gebracht. Mit der Anschaffung eines Herdes, und um die Besucher zu beschäftigen wurde die Kochverantwortung nach und nach in die Hände der Besucher gelegt.

 

Die Gründung

Aus diesen ersten Anfängen entwickelte sich das Ziel einen Verein zu gründen. 1982 war es dann so weit. Zunächst noch "Solidaritätskreis Theodor-Brauer-Haus" entschied mann sich schon bald das "Haus" wegzulassen, um auch zu zeigen, dass die ursprüngliche Anbindung an dieses, einer anderen eigenständigen Zielsetzung, gewichen war.

Um die Arbeit mit den Besuchern auf ein gesundes Fundament zu stellen, wurde 1983 die inzwischen verstorbene Sozialarbeiterin Barbara Gossens eingestellt. Sie half den Betroffenen nun bei ihren finanziellen Nöten und Ämterkontakten. Ihre Arbeit zu finanzieren war Anfangs schwierig, aber in späteren Jahren übernahm die Stadt Kleve einen Teil der Kosten für die beschäftigten Sozialpädagogen. Einige Jahre später folgten die Sozialarbeiter Astrid Döllekes, Barbara Dupont und Norbert Müller.

In den frühen Jahren kam die Idee auf, den Besuchern durch kleinere Arbeiten eine neue Perspektive zu geben. Betty Geurtz, ausgebildete Kachelmalerin, leitete die Besucher nachmittags an, verschiedene Motive auf Kacheln zu malen. Diese wurden anschließend in Ihrem Brennofen gebrannt und in der Gemeinde auf Festen verkauft. Manchmal gab es auch größere Aufträge von anderen Einrichtungen oder Klöstern.

 

Die Entwicklung bis Heute

1990 wurde das Haus am Sonnenweg vom Solidaritätskreis angemietet, um hier Menschen eine Chance zu bieten, aus dem Teufelskreis von Armut, Drogen und Obdachlosigkeit auszubrechen. Unter bestimmten Voraussetzungen konnten hier Personen vorübergehend untergebracht werden. Durch Arbeiten in Haus und Garten wurden sie angeleitet, ihr weiteres Leben selbstverantwortlich zu gestalten.

In den folgenden Jahren gab es hier verschiedene Arbeitsinitiativen z. B. eine Fahrradwerkstatt, eine Nähstube, den Bio-Garten, das Café und einen Wäschepflegedienst.

1992 wurde die Diplom-Sozialpädagogin Frau Elke Lehnen in der Klosterpforte eingestellt. Sie ist seit ca. 15 Jahren die Leiterin der Einrichtung und Ansprechpartnerin bei allen sozialen Problemen der Besucher.

1993 wurde dem Solidaritätskreis von der Diözese Münster der 1. Preis der Aktion "Bewahrung der Schöpfung" für seine Initiative "Haus am Sonnenweg" verliehen.

1996 wurden durch einen Presseaufruf ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht. Aufgrund des großen Interesses stehen dem Verein heute circa 30 ehrenamtliche Helfer zur Seite. Einige davon sind heute auch im Vorstand tätig. Im Jahre 2007 wurde der Name des Vereins in "Klosterpforte e.V." geändert. In diesem Jahr hatte der Verein sein 25-jähriges Bestehen.

 

weiter Informationen: hier

Klever Tafel

Briener Str. 6
(im ehemaligen XOX Gelände)
47533 Kleve
Telefon 02821-9721407

 

Ansprechpartner:
Diakon Michael Rübo
Tel.  02821-17108

 

Die Klever Tafel ist in der Trägergemeinschaft der Sankt-Antonius-Bruderschaft Kleve e.V.. Jeden Tag fahren Mitarbeiter/innen der Tafel die Discounter, Lebensmittelmärkte, Bäckereien ab und holen die Lebensmittel, die noch einwandfrei und für den Verzehr geeignet sind. Dafür stehen ein eigener Kühlwagen und ein Transporter zur  Verfügung. In einer angemieteten Halle können in Kühl- und Tiefkühlräumen die Lebensmittel zwischengelagert werden, bevor sie in Kommissionskisten verteilt werden.
Ein Team von cirka 50 Männern und Frauen engagiert sich in diesem Projekt und wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen. Die Bedürftigen zahlen keinen Euro für die Lebensmittel. Wir sind angewiesen auf Spenden, um die Miete für die Halle, die Kosten für Versicherungen und die sonstigen Kosten tragen zu können.
MACHEN SIE MIT!!! Die Klever Tafel freut sich über Ihre Unterstützung - gleich welcher Art.


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Spenden:
Konto: 110692
BLZ.: 324 500 00 (Sparkasse Kleve)
Spendenquittung möglich

Eine-Welt-Laden

Der "Eine-Welt-Laden" unserer Pfarrei befindet sich am Eingang zum Pfarrheim an der St. Mariä-Empfängnis-Kirche (Unterstadt), Kavarinerstr. 10

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und
von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag:
von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 

Ansprechpartner:Diakon Michael Rübo Tel.: 17108

Wegweiser Caritas

Eine Zusammenstellung aller Hilfs- und Beratungsdienste, zusammengestellt vom Caritasverband Kleve e.V., bietet das pdf-Dokument, das hier zum Download zur Verfügung steht.

 


pro dogbo

Geschäftsstelle pro dogbo e.V.
Rindernscher Deich 45 - 53
D-47533 Kleve
Telefon: 02821-22606
Mail: geschaeftsstelle@pro-dogbo.de

 

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