Auf dieser Homepage finden Sie alle wichtigen Informationen und Termine für die Firmung der Jugendlichen.
Die Homepage wird laufend aktualisiert und es werden auch hier immer wieder Termine eingepflegt oder Informationen bekannt gegeben.
Pastoralreferentin Anne-Merle Kohlschreiber
Tel: 0171 5208293
Mail: kohlschreiber@bistum-muenster.de
Für die Firmvorbereitung haben wir folgende Termine geplant:
Wenn Du Interesse an der Firmvorbereitung und der Firmung hast, kannst Du Dich gerne über den QR-Code bis zum 31. August 2026 anmelden.
Die Firmvorbereitung in unserer Gemeinde richtet sich an Jugendliche, die in der Regel etwa 15 Jahre alt sind. Zu Beginn erhalten die katholischen Jugendlichen einen Brief mit der Einladung zur Firmvorbereitung.
Nach der Anmeldung beginnt eine gemeinsame Zeit, in der sich die Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung vorbereiten. Dazu gehören verschiedene Treffen, Aktionen und Projekte. In dieser Zeit lernen die Jugendlichen einander besser kennen, setzen sich mit Fragen des Glaubens auseinander und entdecken, welche Bedeutung der christliche Glaube für ihr eigenes Leben haben kann.
Die Themen der Firmvorbereitung greifen wichtige Fragen des Lebens und des Glaubens auf. Dabei ist Raum für Austausch, Fragen und persönliche Erfahrungen.
Am Ende der Vorbereitungszeit steht die persönliche Entscheidung: Möchte ich mich firmen lassen und meinen Glauben bewusst bekräftigen? Wer sich dafür entscheidet, empfängt das Sakrament der Firmung in einem festlichen Gottesdienst mit dem Bischof oder einem von ihm beauftragten Firmspender.
Die Firmung ist ein besonderes Fest in der katholischen Kirche. Mit der Firmung sagen Jugendliche oder Erwachsene bewusst „Ja" zu ihrem Glauben und zu ihrer Zugehörigkeit zur Kirche.
Bei der Taufe haben meist die Eltern entschieden, dass ihr Kind zur Kirche gehören soll. Bei der Firmung trifft man diese Entscheidung selbst. Deshalb wird die Firmung oft als ein wichtiger Schritt auf dem persönlichen Glaubensweg gesehen.
Die erste Voraussetzung für den Empfang der Firmung ist die Taufe. Die Firmung stellt jedoch eine persönliche Entscheidung dar. Im Gegensatz zur Taufe, bei der die Eltern im Namen des Kindes „Ja“ zum Glauben sagen, bekräftigen die Firmlinge bei der Firmung ihren eigenen Glauben. Um sich auf dieses Sakrament vorzubereiten, müssen die Jugendlichen eine Zeit der Auseinandersetzung mit ihrem Glauben durchlaufen, in der sie sich mit den Grundlagen des Christseins beschäftigen und sich auf ihren eigenen Weg als gläubige Menschen vorbereiten.
Wenn man nicht getauft nicht, aber trotzdem gefirmt werden möchte - wenden Sie sich an
Pastoralreferentin
Anne-Merle Kohlschreiber
Tel: 0171 5208293
Mail: kohlschreiber@bistum-muenster.de
Bei uns in der Pfarrei sind die Jugendlichen bei der Firmung in der Regel zwischen 14 und 16 Jahre alt. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Eine frühere oder spätere Firmung ist grundsätzlich möglich und wird individuell besprochen.
Wenn du jünger oder älter bist und Interesse daran hast, das Sakrament der Firmung zu empfangen, melde dich gerne bei uns.
Gemeinsam schauen wir, welcher Weg für dich passend ist.
Der Firmpate ist ein Begleiter und Vorbild im Glauben, der dem Firmling bei der Firmung und auf seinem weiteren Weg zur Seite stehen soll.
Dieser wird vom Firmling selbst gewählt.
Um Firmpate zu werden muss dieser selbst katholisch und gefirmt sein.
Die Firmung, die Taufe und die Eucharistie (Erstkommunion) bilden zusammen die Initiationssakramente. In vielen katholischen Traditionen werden diese Sakramente – insbesondere bei Erwachsenentaufen – unmittelbar aufeinanderfolgend empfangen. Dieser enge Zusammenhang macht deutlich, wie der Empfang des Heiligen Geistes und der Eintritt in die volle Gemeinschaft der Kirche untrennbar miteinander verbunden sind.
Die Firmung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg des Glaubens, bei dem der Firmling mit der Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet wird, den christlichen Glauben aktiv und öffentlich zu leben. Sie ist die Vollendung der Taufe und stärkt die Gläubigen in ihrem Glaubenszeugnis für die Welt.
Die Firmung gehört zu den Initiationssakramenten und ist ebenso wie die Taufe und die Eucharistie (Erstkommunion) ein Sakrament der Eingliederung in die katholische Gemeinschaft. Sie wird auch als „Sakrament der Mündigkeit“ bezeichnet, da sie die Jugendlichen in den Kreis der erwachsenen Christen aufnimmt. Bei der Firmung empfangen die Gläubigen die besondere Gabe des Heiligen Geistes, die sie mit Kraft und Mut ausstattet, den Glauben zu bezeugen und aktiv zu leben.
Das Wort „Firmung“ kommt vom lateinischen „confirmare“, was „festmachen“ oder „bestätigen“ bedeutet. Der Heilige Geist stärkt und ermutigt die Jugendlichen, in Wort und Tat den christlichen Glauben in der Welt zu bezeugen. Der Empfang des Heiligen Geistes bestärkt die Firmlinge in ihrem Zeugnis des Glaubens, so dass sie sich als wahre Zeugen Christi sowohl in ihrem persönlichen Leben als auch in der Gesellschaft engagieren können.
Der Bischof oder ein von ihm beauftragter Priester spendet das Sakrament der Firmung, indem er die Hand auflegt und mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ den Firmling segnet. Die Salbung mit Chrisam (geweihtem Öl) ist ein Zeichen für die besondere Gabe des Heiligen Geistes.
In der katholischen Praxis werden Firmlinge von einem Paten begleitet, der ebenfalls das Sakrament der Firmung empfangen hat. Während es in früheren Zeiten eine starke Verbindung zwischen Taufe, Firmung und Eucharistie gab, wird die Firmung heute häufig gegen Ende der Pflichtschulzeit empfangen, als ein symbolischer Übergang ins „erwachsene“ Leben des Glaubens.
Der Heilige Geist ist derjenige, der öffentlich wirkt und die Kirche zu ihrem Auftrag beruft. Bereits bei der Taufe Jesu am Jordan und bei der Pfingstgeschichte, als die Apostel in fremden Zungen sprachen, begann das öffentliche Wirken des Heiligen Geistes. Auch die Gefirmten sollen öffentlich wirken und ihren Glauben bezeugen. Der Heilige Geist ermutigt sie, am öffentlichen Auftrag der Kirche teilzunehmen und sich aktiv am Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beteiligen.
Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Wirkung des Firmsakramentes als eine Vollendung der Zugehörigkeit zur Kirche. Die jungen Christen werden mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet und sind nun noch stärker dazu berufen, den Glauben zu verbreiten und zu verteidigen, sowohl in Wort als auch in Tat.