Das Leben als Schüler in Corona-Jahren

Foto: Peter Weidemann pfarrbriefservice.de

Myrna erzählt - 

 

 

Wenn die Pandemie den Schüleraustausch nimmt

 

„Am Anfang der Pandemie war ich in der siebten Klasse. Da hätte ich einen Austausch nach Irland gehabt. Der konnte wegen Corona nicht stattfinden. Das war echt ärgerlich, weil ich mich sehr darauf gefreut habe. Wir waren alle sehr enttäuscht und traurig. Das ist wirklich hart, weil er nicht nachgeholt wird. Das ist eine Chance, die du nur einmal im Leben hast und die ist weg.“

 

 

Wenn Klassenwechsel in Corona-Zeiten anstehen

 

„Als der Lockdown losgegangen ist, war ich in der siebten Klasse. Das war noch eine andere Klasse. Nach der siebten ist die Zweigwahl und wir haben verschiedene Zweige gewählt. Aus diesem Grund wurden wir in der achten Klasse durcheinandergemischt und sind seither in neuen Klassen. Am Anfang war es in der neuen Klasse ein bisschen komisch. Wir hatten ein paar Wochen in der Schule Unterricht, anschließend war wieder Distanzunterricht, dann Wechselunterricht. Wir konnten uns nicht kennenlernen. Wir hatten das Glück, dass unsere Kennenlern-Tage stattfinden konnten, weil sie im Sommer am Ende des Schuljahrs waren. Wir hatten die Zeit mit der Klasse und das hat sehr geholfen und sehr gut getan. Seitdem ist unsere Klassengemeinschaft richtig, richtig stark. Das hat uns zusammengeschweißt und wir stehen uns sehr nah. Das ist echt toll.“

 

Myrna, 15 Jahre

 

aufgeschrieben von: Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de