Corona-Update des Generalvikars vom 12.01.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

auf ein Neues: Das erste Corona Update im neuen Jahr 2022, für das ich von Herzen allen alles Gute und Gottes reichen Segen wünsche.

 

Gestern hat das Land NRW die Coronaschutzverordnung aktualisiert. Diese gilt ab morgen, 13. Januar 2022, und bleibt zunächst bis zum 9. Februar 2022 gültig.

 

Die wesentliche Änderung betrifft die Testpflicht. Wie bereits in der Sitzung der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit dem Kanzler am 7. Januar 2022 beschlossen, entfällt die zusätzliche Testpflicht „für Personen, die über eine wirksame Auffrischungsimpfung verfügen oder bei denen innerhalb der letzten drei Monate eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, obwohl sie zuvor vollständig immunisiert waren“ (§ 4 Abs. 3 Satz 2).

 

Weiterhin besteht Maskenpflicht in Innenräumen (vgl. § 3 Abs. 1 Nr. 2). Die Maske darf allerdings für wenige Sekunden abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m gewahrt bleibt, z.B. beim Kommunionempfang. (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 10)

 

Für die Gottesdienste gilt daher folgendes.

  • Gottesdienste, die nicht der 2G- oder 3G-Regel unterliegen:
  • keine Kontrollpflicht des Immunisierungsstatus der Mitfeiernden
  • Mindestabstand von 1,5 m von Haushalt zu Haushalt
  • Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstes, auch beim Gemeindegesang
  • Gottesdienste nach dem 3G-Modell:
  • Kontrollpflicht des Immunisierungsstatus bzw. des negativ bestätigten Testnachweises (höchstens 24 Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest oder höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test) der Mitfeiernden 
  • Mindestabstand von 1,5 m von Haushalt zu Haushalt
  • Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstes, auch beim Gemeindegesang
  • Gottesdienste nach dem 2G-Modell:
  • Kontrollpflicht des Immunisierungsstatus der Mitfeiernden
  • Mindestabstand von 1,5 m von Haushalt zu Haushalt
  • Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstes, auch beim Gemeindegesang

 

Wenn Beerdigungsgottesdienste, Trauungen, Taufen oder sonstige Sondergottesdienste unter 3G- oder 2G-Regelungen stattfinden, sollte mit den zuständigen Bestattern oder Einladenden abgesprochen werden, wer die Kontrollen zum Immunisierungsstatus bzw. des negativ bestätigten Testnachweises durchführt.

 

Gemeinsames Singen von Chören

Weiterhin besteht bei allen Auftritten und den erforderlichen Proben Maskenpflicht. Das gemeinsame Singen ohne Maske ist nur für immunisierte Mitglieder von Chören sowie immunisierte Sängerinnen und Sänger gestattet, wenn diese zusätzlich einen negativ bestätigten Testnachweis (höchstens 24 Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest oder höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test) vorlegen. Die Testpflicht entfällt unter den im ersten Abschnitt genannten Bedingungen. (vgl. § 4 Abs. 3 Nr. 5 Satz 2)

 

Blasorchester oder Blasensembles

Da das Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden kann, muss auch hier – wie beim gemeinsamen Singen – ein Immunisierungs- sowie Testnachweis erbracht werden. Die Testpflicht entfällt unter den im ersten Abschnitt genannten Bedingungen. (vgl. § 4 Abs. 3 Nr. 5 Satz 2)

 

Immunisierungsstatus von Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren sind immunisierten Personen unter einer der folgenden Bedingungen gleichgestellt:

  • Entweder: Sie verfügen über einen negativen Testnachweis (höchstens 24 Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest oder höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test).
  • Oder: Sie sind Schülerinnen und Schüler und gelten aufgrund der Schultestungen als getestete Personen.
  • Oder: Sie sind Kinder bis zum Schuleintritt und werden ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

 

Kinder und Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sind nur bei der eigenen Ausübung einer sportlichen, musikalischen oder schauspielerischen Aktivität immunisierten Personen unter einer der folgenden Bedingungen bis einschließlich 16. Januar 2022 gleichgestellt:

  • Entweder: Sie verfügen über einen negativen Testnachweis (höchstens 24 Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest oder höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test).
  • Oder: Sie sind Schülerinnen und Schüler und gelten aufgrund der Schultestungen als getestete Personen.

(vgl. § 2 Abs. 8)

 

Nutzung von Pfarrheimen

Nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 gilt in allen Innenräumen Maskenpflicht.

 

Bei folgenden Veranstaltungen und Angeboten, u.a. in Pfarrheimen oder Kirchen, muss die 3G-Regel angewandt werden: 

  • Bildungsangebote und -veranstaltungen
  • auch wenn Katechesen nach § 2 Abs. 7 unter die Versammlungen zur Religionsausübung fallen, empfehle ich dringend, sie mindestens unter 3G-Bedingungen durchzuführen
  • Angebote und Veranstaltungen der Selbsthilfe
  • Integrationskurse
  • rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien ohne geselligen Charakter
  • Angebote der Jugendsozialarbeit sowie der Kinder- und Jugendhilfe

 

Bei folgenden Veranstaltungen und Angeboten, u.a. in Pfarrheimen oder Kirchen, muss die 2G-Regel angewandt werden: 

  • bei Konzerten, Aufführungen, Lesungen und sonstigen Kulturveranstaltungen

 

Bei folgenden Veranstaltungen und Angeboten, u.a. in Pfarrheimen oder Kirchen, muss die 2G-plus-Regel angewandt werden: 

  • gemeinsame Sportausübung in Innenräumen
  • gemeinsames Singen von Chormitgliedern
  • gastronomische Angebote

Die Testpflicht entfällt unter den im ersten Abschnitt genannten Bedingungen.

 

Unbeschadet aller aufgeführten Bedingungen der Coronaschutzverordnung NRW können die verantwortlichen Gremien in den Pfarreien und Einrichtungen natürlich auch darüber hinaus geltende Regelungen für die Nutzung von Pfarrheimen und Immobilien erlassen. 

 

Beheizen und Lüften von Kirchen

Weiterhin gelten die Empfehlungen, die mit dem Corona Update vom 17. Oktober 2020 versandt worden sind. Diese finden Sie erneut in der Anlage.

 

Herzliche Grüße, 

Dr. Klaus Winterkamp

 

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Schreiben vom 27.12.2021:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

das Land Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzverordnung am Donnerstag, dem 23. Dezember 2021, aktualisiert. Sie tritt am 28. Dezember 2021 in Kraft und bleibt bis zum 12. Januar 2022 gültig.

 

Eine wesentliche Änderung betrifft den Chorgesang beziehungsweise das gemeinsame Singen von Chormitgliedern. § 4 Abs. 3 Nr. 3 sieht ab sofort vor, dass das gemeinsame Singenohne Maskenur noch immunisierten und zusätzlich getesteten Sängerinnen und Sängern gestattet ist. Das gilt für Proben ebenso wie für Auftritte in Konzerten oder während der Gottesdienste. Ansonsten muss von allen Beteiligten beim gemeinsamen Singen Maske getragen werden.

 

Bis 27. Dezember 2021 gelten Schülerinnen und Schüler bzw. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren als getestet. Ab 28. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022 müssen auch Schülerinnen und Schüler bzw. Kinder (ab Schuleintritt) und Jugendliche, die gemeinsam in Chören singen, jeweils einen negativen Testnachweis (höchstens 24 Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest – kein selbst Test – oder höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test) beibringen.

 

Einen guten, gesunden Rutsch in ein glückseliges Jahr 2022 wünscht,

Dr. Klaus Winterkamp

 

Schreiben vom 17.12.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

das Land NRW hat die Coronaschutzverordnung erneut aktualisiert. Sie gilt ab heute, Freitag, den 17. Dezember 2021 und bleibt zunächst bis 12. Januar 2022 gültig.

 

Das Land hat in § 3 Abs. 2 Nr. 13 die Aussagen zum möglichen Singen ohne Maske konkretisiert. Nur immunisierte Mitglieder von Chören oder immunisierte Sängerinnen und Sänger dürfen sowohl bei Proben wie bei Auftritten ohne Maske singen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales schreibt dazu auf der eigenen Internetseite:

Immunisierte Mitglieder von Chören und Sängerinnen und Sänger, die geimpft oder genesen sind, können bei Auftritten im Rahmen kultureller Angebote auf das Tragen einer Maske verzichten. Dies gilt auch für die dafür erforderlichen Proben. Für alle Menschen, die nicht im Chor oder als Sängerin oder Sänger auftreten bzw. für einen Auftritt proben, ist das Tragen einer medizinischen Maske beim gemeinsamen Singen erforderlich. Dies gilt entsprechend auch für Gottesdienste.

 

Konkret bedeutet das für die Feier der Gottesdienste:

 

Gottesdienste, die nicht der 2G- oder 3G-Regel unterliegen:

  • keine Kontrollpflicht des Immunisierungsstatus der Mitfeiernden
  • Mindestabstand von 1,5 Metern von Haushalt zu Haushalt oder die Sitzordnung im Schachbrettmuster
  • Maskenpflicht beim Gemeindegesang

In einem solchen Gottesdienst könnten die Immunisierten am Platz ihre Maske abnehmen. Die Nichtimmunisierten dürften das nicht. Dennoch empfehle ich – um der Unüberschaubarkeit zu entgehen und der wachsenden Sensibilität der Gottesdienstmitfeiernden angesichts der steigenden Coronazahlen entgegenzukommen –, ununterbrochen und durchgängig am Platz Maske zu tragen.

 

Gottesdienste nach dem 3G-Modell:

  • Kontrollpflicht des Immunisierungsstatus bzw. des negativen Testnachweis der Mitfeiernden
  • Mindestabstand von 1,5 Metern von Haushalt zu Haushalt oder die Sitzordnung im Schachbrettmuster
  • Maskenpflicht beim Gemeindegesang
  • Empfehlung: ununterbrochen und durchgängig die Maske am Platz zu tragen

 

Gottesdienste nach dem 2G-Modell:

  • Kontrollpflicht des Immunisierungsstatus der Mitfeiernden
  • Mindestabstand von 1,5 Metern von Haushalt zu Haushalt oder die Sitzordnung im Schachbrettmuster; auf die Abstände kann nur verzichtet werden, wenn alle Mitfeiernden ununterbrochen eine medizinische Maske tragen
  • Maskenpflicht beim Gemeindegesang
  • Empfehlung: ununterbrochen und durchgängig die Maske am Platz zu tragen

 

Mitglieder von Chören, Gesangsensembles, Solistinnen und Solisten, die in Gottesdiensten singen – egal unter welchen Bedingungen –, müssen nach der Coronaschutzverordnung § 2 Abs. 2 Nr. 13 immunisiert sein. Nur dann dürfen sie bei Auftritten und bei Proben ohne Maske singen. Singen sie die Gemeindelieder mit, müssen die Chormitglieder sowie Solistinnen und Solisten wie alle anderen Gottesdienstmitfeiernden dabei ebenfalls Maske tragen.

 

Blasorchester oder Blasensembles können beim Ausüben Ihrer Tätigkeit auf das Tragen einer Maske verzichten (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 12). Ansonsten gelten für Mitglieder von Blasorchestern oder Blasensembles die gleichen Voraussetzungen wie für alle anderen Gottesdienstteilnehmenden.

 

Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren sind laut Coronaschutzverordnung § 2 Abs. 8 Nr. 1  den immunisierten Personen gleichgestellt. Das heißt, sie haben Zugang zu allen Gottesdiensten, auch zu 2G- oder 3G-Gottesdiensten und brauchen dazu weder einen Testnachweis noch sonst irgendeinen Immunitätsstatus beibringen.

Schülerinnen und Schüler gelten auch außerhalb der Schule als getestet, wenn sie regelmäßig an den Schultestungen teilnehmen.

Sobald Schülerinnen und Schüler 16 sind, weisen sie ihren Status durch eine Bescheinigung ihrer Schultestung nach.

 

Für die Zeit vom 27. Dezember 2021 bis einschließlich 9. Januar 2022 gelten Schülerinnen und Schüler laut § 2 Abs. 8a als nicht getestet.

Das heißt: Für die Weihnachtsgottesdienste ist von Schülerinnen und Schülern, Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahren kein Testnachweis erforderlich. Ab dem 27. Dezember 2021 müssen sie für 2G- oder 3G-Gottesdienste einen Immunitätsnachweis oder die üblichen Testnachweise (höchstens 24 Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest – kein Selbsttest – oder höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test) beibringen.

 

Für die Sternsingeraktion bleibt zu beachten, dass – sollten in deren Rahmen Gottesdienste unter 2G- oder 3G-Regelungen geplant sein – auch von den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren ein Testnachweis erbracht werden muss.

Weitere Informationen zum Dreikönigssingen 2022 im Bistum Münster stehen unter:  Dreikönigssingen 2022 im Bistum Münster - Bund der Deutschen Katholischen Jugend - BDKJ (bdkj-muenster.de)

 

In der Hoffnung, dass dies das letzte Update vor den Feiertagen sein könnte, wünsche ich eine gesegnete und friedvolle Feier der Weihnacht und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2022!

Dr. Klaus Winterkamp, Generalvikar